Kaminabend 2017


Generalkonsul WANG Shunqing besucht den Kaminabend und lobt die „Tradition“

China-Netzwerk: Eine Institution auf höchster Ebene

Der Generalkonsul der Volksrepublik China in Deutschland, WANG Shunqing, war „zum ersten Mal hier“, wie er zur Eröffnung des Kaminabends des Netzwerks Hessen-China in der Kasseler Grimmwelt berichtet hat. Dennoch sprach er vor den etwa 100 Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, die aus China und Deutschland in das Museum auf dem Weinberg gekommen waren, von einer „Tradition“, die sein Vorgänger begonnen habe, und die er mit dem Besuch des Kaminabends in Kassel - während dessen ihn seine Frau begleitete - fortsetze. Ein Netzwerk zu bilden, heiße zu kommunizieren, und er sei „voller Dankbarkeit dafür, dass sehr viel geleistet“ worden sei in den zurückliegenden Jahren.



Generalkonsul WANG Shunqing und seine Frau QIANG Zhaohui

Generalkonsul WANG Shunqing: Unsere Beziehungen haben ein hohes Niveau

Generalkonsul WANG Shunqing erinnerte zudem daran, dass Deutschland und die Volksrepublik China vor 45 Jahren ihre diplomatischen Beziehungen aufgenommen haben: „Diese Beziehungen haben ein hohes Niveau erreicht, und vor allem die wirtschaftlichen Beziehungen sind sehr intensiv. Die 45 Jahre sind ein sehr guter Anlass zu feiern, aber auch um über die Frage nachzudenken: Wo können wir was noch besser machen?“ Generalkonsul Wang gab eine erste Antwort auf seine Frage sogleich selbst. Allein schon um die heute engen Kontakte zwischen Hessen und China aufrechtzuerhalten und zu verbessern, sei das Netzwerk, das sich von Kassel aus gebildet habe, die richtige Institution. 



v.l.n.r.: Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, Generalkonsul WANG Shunqing, Dr. Meinrad Lugan, Dr. Oliver Fromm

Dr. Lugan: Die Chinesen halten ihre Versprechen

Welch herausragende Rolle das Netzwerk Hessen-China einnehme, habe ihm Generalkonsul Wang auch in einem persönlichen Gespräch versichert, berichtete Dr. Meinrad Lugan, Vorsitzender des Beirats des Netzwerks Hessen-China und Mitglied im Vorstand der B. Braun Melsungen AG, mit Blick auf den Kaminabend. Generalkonsul Wang sehe in dem Netzwerk, so wörtlich, „eine Institution, die Ansprechpartner auf höchster Ebene“ zusammenführe. Lugan sagte: „Es haben sich hier wahrlich stabile Verhältnisse aufgebaut zwischen China und Hessen.“ Nicht nur er habe das Treffen genutzt, um konkrete Projekte in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit seines Konzerns mit und in China zu besprechen und Vereinbarungen mit Vertreten aus Politik und Wirtschaft in China zu treffen. „Die Chinesen halten sich an das, was sie uns im Netzwerk versprechen“, sagte Lugan.   



v.l.n.r.: Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, Generalkonsul WANG Shunqing

Prof. Dr. Postlep: Wir entwickeln unser Netzwerk weiter


So erfüllte sich im regen Austausch an einem zwanglosen Abend an einem herausragenden und schönen Ort, wozu Professor Dr. Rolf-Dieter Postlep als deutscher Präsident in der chinesisch-deutschen Doppelspitze des Netzwerks zu Beginn des Abends aufgerufen hatte: Nämlich Ideen und Projekte zu entwickeln und diese in das Netzwerk diffundieren zu lassen. Das Netzwerk solle das interkulturelle Verständnis sowie die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft stärken. Postlep verwies auf die „Neuausrichtung und Weiterentwicklung“ des Netzwerks über das Knüpfen von Kontakten und die Organisation von Reisen in den ersten Netzwerkjahren hinaus. „Die Internationalisierung bringt uns alle voran“, versicherte Postlep an Generalkonsul Wang gewandt, und für Lugan als Vorsitzenden des Beirats stand fest: „Präsident Postlep wurde hervorragend aufgenommen.“ Die deutsche Politik, zeigte sich Lugan zuversichtlich, werde beim nächsten Kaminabend stärker vertreten sein. Dieses Mal habe es, dem Bundestagswahlkampf geschuldet, auch andere Termine neben dem Kaminabend gegeben.



v. l. n. r.: Kai Lorenz Wittrock, Nicole Holzapfel, Dr. Rainer Waldschmidt

Wittrock und Holzapfel: Einmalige internationale Netzwerkstruktur


Kai-Lorenz Wittrock, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Kassel, beschrieb den rege besuchten Kaminabend als ein „einmaliges Abbild einer internationalen Netzwerkstruktur für die Region Kassel.“ Für Nicole Holzapfel, Projektleiterin des Netzwerks in der Fördergesellschaft, baut das Netzwerk auf 14 Jahren erfolgreicher und freundschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Persönlichkeiten aus Hessen und China unter der Ägide von Staatsminister a.D. Alfred Schmidt und Prof. Dr. Ing. habil ZENG Deshun auf. Es gehe aber nunmehr weit über erste Schritte auf dem Ländermarkt China hinaus. Am Kaminarbeit sei über Stunden engste Netzwerkarbeit in angenehmer Atmosphäre praktiziert worden.


Dr. Waldschmidt: Region Kassel Standort modernster Produktion

Der wirtschaftliche Erfolg von internationalen Unternehmen in der Region und die Standortattraktivität Hessens für ausländische Investoren stellen keine Selbstläufer dar. Sie bedürfen der intensiven Pflege, der sich das Netzwerk der hessischen Wirtschaftsförderung und das Hessen-China Netzwerk angenommen haben. Nordhessen ist in den vergangenen Jahren ein Strukturwandel gelungen: Die Region rund um Kassel ist Standort modernster Produktion und hat sich zu einer Plattform für die Energiefragen der Zukunft entwickelt. Dabei profitiert Nordhessen ganz klar von seinen Vorteilen: Qualifizierte Fachkräfte sind schnell verfügbar und kurze Genehmigungsfristen erleichtern die Kommunikation mit Behörden. Davon konnten sich auch die Teilnehmer an der letztjährig erstmals durchgeführten Chinesisch-Deutschen Investorenkonferenz in Kassel überzeugen. Unter den Schwerpunkten „Erneuerbare Energien“ und „Mobilität“ standen dabei chinesische Unternehmer im bilateralen Austausch mit Wirtschaftsvertretern des Investitionsstandortes Kassel und den Landes Hessen.“

Text: Netzwerk Hessen-China
c/o Wirtschaftsförderung Region Kassel GmbH
Fotos: Mario Zgoll


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