02.11.2018

Borussia Dortmund wird Mitglied im Netzwerk Hessen-China


Cramer: „Die Möglichkeit, Synergien mit anderen Netzwerkunternehmen zu schaffen"

KASSEL, 25. Oktober 2018. Borussia Dortmund tritt dem Netzwerk Hessen-China bei. Der Präsident des Netzwerks, Prof. Dr. Rolf Dieter Postlep, hat die Dortmunder am diesjährigen Kaminabend des Netzwerks in der Kasseler Grimm-Welt offiziell willkommen geheißen.

Carsten Cramer, Geschäftsführer Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA, erläuterte am Kaminabend den Weg, über den Borussia zum Netzwerk kam: „Durch unsere Kollegen im Representative Office Borussia Dortmund China bestand bereits seit längerem der Kontakt zum Netzwerk Hessen-China. Umso mehr freuen wir uns, den Kreis nun zu schließen und Mitglied des Netzwerks zu werden. Es bietet uns die Möglichkeit, Synergien mit anderen Mitgliedsunternehmen zwischen Deutschland und China zu schaffen. Insbesondere im chinesischen Markt, wo gerade der Fußball nicht nur im Sport, sondern auch in der Wirtschaft höchste Bedeutung hat, können solche Synergien sehr hilfreich sein.“

Für Postlep offenbart und weitet „die Mitgliedschaft des BVB 09 im Netzwerk Hessen-China die ganze Spannbreite unserer Netzwerkarbeit. Das Netzwerk reicht damit über Wirtschaft und Wissenschaft weit hinaus bis in den Sport, - und Sport ist für mich ein unverzichtbarer und essentieller Teil unserer gesellschaftlichen Kultur. Die Mitgliedschaft des BVB zeigt, wie natürlich und sinnvoll die Erweiterung unserer Strategie auf neue Themen und Felder des gesellschaftlichen Lebens im 15. Jahr des Bestehens unseres Netzwerkes ist und wie gut diese funktioniert.“ Für den vom Fußball begeisterten Präsidenten des Netzwerks Hessen-China ist die Aufnahme von Borussia Dortmund „ein Treffer“. Es gebe in Deutschland zwei Vereine, die als Marken internationale Strahlkraft haben, „und einer davon nutzt die Möglichkeiten, die wir bieten“, sagte Postlep. Es seien noch keine konkreten Projekte mit dem BVB vereinbart. Aber der BVB habe Interesse, in China präsenter zu sein. Wenn es Interesse gebe, in China Fußball-Akademien aufzubauen und die Marke „Borussia Dortmund“ zu stärken, werde das Netzwerk Hessen-China dem BVB 09 ebenso mit seinen bewährten Verbindungen nach und in China sowie mit seiner Kenntnis dieses Landes helfen, wie allen anderen Netzwerkpartnern auch. Postlep zeigte sich sicher, dass alle Mitglieder des Netzwerks von der wachsenden Breite des Netzwerks und der Professionalität seiner Mitglieder weit über den Kontakt mit China hinaus profitieren werden.

Kai Lorenz Wittrock, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Kassel GmbH, sieht den weiteren Ausbau des Netzwerks nicht nur als eine Stärkung der Region, sondern vor allem als Ausdruck der Stärke der Region. „Wir haben mit dem Netzwerk Hessen-China in 15 Jahren eine einzigartige Organisation aufgebaut, die lebt und sich aus sich selbst heraus fortentwickelt. Unsere Stärke erwächst aus dem persönlichen Kontakt, den wir hierzulande, aber auch zwischen europäischen und chinesischen Partnern ermöglichen, begleiten und pflegen. Mit dem Netzwerk wirkt die Wirtschaftsförderung Region Kassel GmbH ohne Frage weit über regionale Grenzen hinaus. Das ist uns Anerkennung und Ansporn zugleich“, sagte Wittrock.

Nicole Holzapfel, Projektleiterin des Netzwerks Hessen-China innerhalb der Wirtschaftsförderung Region Kassel GmbH, verwies auf den „unschätzbaren Wert“ des Netzwerks insbesondere in Zeiten des Rückzugs ins Nationale und der Abschottung von Märkten. In Zeiten wie diesen sei es wichtig, über Kontinente hinweg miteinander im Kontakt und im Gespräch zu bleiben. „Das gelingt uns mit unserer Arbeit“, sagte Nicole Holzapfel mit Blick auf die Mitglieder des Netzwerks in Europa und China sowie auf das gemeinsame Präsidium: „Ein gutes Miteinander zwischen Menschen und Völkern, Unternehmen, Konzernen und Volkswirtschaften aufzubauen und zu erhalten, ist eine Aufgabe, die Tag für Tag von Neuem zu leisten ist.“

 
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